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Neuerscheinung: Partnerschaftliche Rollenteilung - ein Erfolgsmodell

Viele junge Paare möchten Gelderwerb, Kinderbetreuung und Hausarbeit partnerschaftlich teilen, wagen es aber infolge traditioneller Rollenvorstellungen oder aus Angst vor Nachteilen nicht. Dabei beinhaltet das Modell viele Chancen.

Margret Bürgisser hat 28 Elternpaare mit egalitärer Rollenteilung in Abständen von 10 Jahren dreimal über ihr Modell interviewt und 2016 auch deren Kinder befragt. Die Ergebnisse der Studien sind beeindruckend: Nicht nur auf kurze Dauer, sondern auch im Zeitverlauf sind egalitär organisierte Paare mit ihrem Rollenmodell grossmehrheitlich zufrieden. Fast alle – selbst geschiedene – würden es wieder wählen.

Die Realisierung dieses Buches wurde durch die Abteilung Chancengleichheit mitfinanziert.

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Männer an die Primarschule!

Vielfalt im Team steigert den Erfolg und erhöht die Qualität der Arbeit. Diese Erkenntnis hat sich in der Wirtschaft längst durchgesetzt. Im Bildungswesen ist die Sensibilisierung für die Bedeutung von Vielfalt und eine ausgewogenere Vertretung der Geschlechter im Lehrberuf unterschiedlich weit fortgeschritten. Die Fachtagung zeigt auf, weshalb mehr Vielfalt – im Hinblick auf Geschlecht, Herkunft, Nationalität u.a. – der Schule trotz aller damit verbundenen Herausforderungen guttut. Sie stellt Massnahmen vor, die sich beim Aufbau und im Umgang mit Vielfalt bewährt haben. Sie liefert einen kompakten Überblick über Herausforderungen und Lösungsansätze und schafft ein Forum für die Vernetzung sowie den Transfer von Ideen.

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Lohnunterschied: 19,5% im privaten Sektor

«Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.» - so steht es in der Bundesverfassung. Dass dies bis heute nicht in die Tat umgesetzt wurde, zeigt eine im März 2017 erschienene Studie im Auftrag des Bundesamts für Statistik. Anhand der Lohnstrukturerhebungen von 2014 führte das Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien eine Analyse der Löhne von Frauen und Männern durch. Die Resultate sind eindeutig: Im Jahr 2014 verdienten die Frauen im privaten Sektor durchschnittlich 19,5 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Damit ist der Unterschied um 4,1 Prozent gesenkt worden verglichen mit 2010. Aber noch immer sind knapp 40 Prozent dieses Unterschieds nicht erklärbar mit objektiven Faktoren.

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Podiumsdiskussion: Wiedereinstieg in den Beruf – Vereinbarkeit Beruf und Familie

Die Frauenzentrale St.Gallen und das Forum Mann organisieren am 25.  September eine Podiumsdiskussion mit den Themen: Wiedereinstieg in den Beruf – Vereinbarkeit Beruf und Familie.

Der Wiedereinstieg in das Berufsleben nach längerer Pause wie z.B. Mutterschaft kann für viele Frauen zum Härtetest werden. Auch bestens ausgebildete Frauen stossen auf dem Arbeitsmarkt immer wieder auf familienunfreundliche Rahmenbedingungen.
Teilzeitarbeit für Frauen und Männer, Fachkräftemangel, ausserfamiliäre Kinderbetreuung – alles Themen, die genügend Stoff bieten, um eingehend über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu diskutieren, von verschiedenen Seiten zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen.

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Kinder- und Jugendbücher ohne Rollenklischees

Hatten Sie auch schon Mühe, ein Kinder- oder Jugendbuch zu finden, in dem nicht typische Geschlechterrollen gezeigt werden? Wenn Sie ein Buch suchen, das von einer Abenteuergeschichte eines Mädchens handelt oder in dem ein Junge sich für Mode interessiert, bietet Ihnen die Broschüre der Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern des Kantons Basel-Stadt eine breite Auswahl an Titeln an.

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Belästigt.ch ist online

belästigt.ch – das neue Erst-Beratungsangebot zu sexueller und sexistischer Belästigung am Arbeitsplatz ist seit dem 1. Juli online. Es ermöglicht einen niederschwelligen Zugang für alle, die Hilfe bei sexueller und sexistischer Belästigung benötigen.

Das Angebot ist für alle zugänglich.
Angestellte aller Branchen und Berufe in der Deutschschweiz können sich an belästigt.ch wenden.

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Selbstbehauptung und Kampfesspiele in Herisau

Hast du Freude an Bewegung, Raufen und Rangeln? In einer Gruppe trainierst du mit Übungen und Spielen deine eigene Stärke und Respekt. Hier kannst du auch deine ganzen Kräfte einsetzen, ohne dass es gefährlich oder verletzend wird. In einem Einführungskurs kannst du herausfinden, ob dir das Training gefällt. Und wenn ja, hast du anschliessend die Möglichkeit, das Ganze in einem intensiveren Kurs zu vertiefen. Die Kurse werden in verschiedenen Altersgruppen geführt. Und auch für Väter/Männer hat es etwas dabei.

In Herisau werden von Oktober-Dezember diverse Kurse angeboten.

Intergenerative Initiativen und Kooperationen in der Betreuung

Gemeinsam mit Careum Weiterbildung präsentiert Intergeneration "Intergenerative Initiativen und Kooperationen in der Betreuung" auf einer Impulsveranstaltung am 14. November 2017 in Aarau.

Demografische und soziale Umwälzungen erzwingen neue Modelle, Innovationen und Reformen im Betreuungswesen (Care-Bereich) von Jung und Alt. In immer mehr Städten und Gemeinden treffen heute Kinderbetreuungseinrichtungen auf Altersinstitutionen. Dadurch eröffnen sich neue Chancen und Möglichkeiten, diese Betreuungslandschaft für den Generationenaustausch zu nutzen. Fachpersonen mit langjährigen Projektaufbau- und Praxiserfahrungen stellen auf der Tagung die wichtigsten Modelle und ihre praktischen Erfahrungen vor. Aus einer empirischen Studie werden wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus der Kindheitspädagogik und der Gerontologie präsentiert.

Weitere Informationen

Abteilung Chancengleichheit

  • Amt für Soziales
    Kasernenstrasse 17
  • 9102 Herisau
  • T: +41 71 353 64 26
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